Ostergeschichte: Emmas Ostermorgen

Lesezeit: 5 MinutenAb 4 Jahren🌷 Ostermorgen

Emma wacht auf und weiß sofort: Heute ist Ostern! Die Sonne scheint durch die Vorhänge, und irgendwo im Garten warten bunte Überraschungen. Eine liebevolle Geschichte über die Magie des Ostermorgens und das Staunen über die kleinen Wunder des Lebens.

Kind mit Ostereier – Emmas Ostermorgen

Emma öffnet die Augen und lächelt. Sie weiß es sofort, noch bevor sie auf den Kalender schaut: Heute ist Ostermorgen! Durch die Vorhänge schimmert goldenes Sonnenlicht, und draußen zwitschern die Vögel ein fröhliches Lied.

„Mama! Papa! Aufstehen!", ruft Emma und springt aus dem Bett. Ihre nackten Füße patschen über den kühlen Flur. In der Küche duftet es schon nach frischen Brötchen und heißem Kakao.

„Guten Morgen, Osterhäschen", sagt Mama und gibt Emma einen Kuss auf die Stirn. „Frühstück zuerst?"

Emma nickt ganz schnell – aber ihre Augen wandern immer wieder zum Fenster. Dort draußen, im Garten, warten die Überraschungen. Das weiß sie ganz sicher.

Nach dem Frühstück ist es endlich so weit. Emma schlüpft in ihre Gummistiefel und nimmt ihr kleines Körbchen mit den Blümchen darauf. Papa öffnet die Gartentür.

„Oh!", ruft Emma und bleibt stehen. Der Garten sieht aus wie verzaubert. Auf dem Rasen glitzert der Morgentau, und überall blühen die Krokusse in Lila, Gelb und Weiß.

Und dann entdeckt sie es: Unter dem Rosenbusch schimmert etwas Rotes.„Da!", flüstert Emma aufgeregt und schleicht auf Zehenspitzen dorthin. Ein rotes Ei! Mit kleinen weißen Punkten!

„Eins!", zählt Emma stolz und legt es vorsichtig ins Körbchen.

Neben der Schaukel findet sie ein blaues Ei, im Sandkasten ein gelbes und hinter dem großen Stein ein grünes mit goldenen Streifen. Jedes Ei ist anders. Jedes ist wunderschön.

Aber das allerletzte Ei ist das Besondere. Es liegt ganz oben auf dem Gartentisch, auf einem kleinen Nestchen aus Moos und Gänseblümchen. Es ist schokoladenbraun und in goldenes Papier gewickelt. Daneben steht eine winzige Karte.

Emma buchstabiert langsam: „F-ü-r E-m-m-a. V-o-n d-e-i-n-e-m O-s-t-e-r-h-a-s-e-n."

Emmas Augen werden ganz groß. Sie dreht sich zu Mama und Papa um, die auf der Terrasse stehen und lächeln.

„Der Osterhase kennt meinen Namen!", flüstert Emma voller Staunen.

Sie drückt das Schokoladenei ganz fest an sich und schaut in den Himmel. Irgendwo da oben, da ist sie sich sicher, schaut der Osterhase gerade herunter und lächelt.

„Danke, lieber Osterhase", sagt Emma leise. „Das war der schönste Morgen der ganzen Welt."

Und dann rennt sie zu Mama und Papa, und sie umarmen sich ganz fest – mitten im blühenden Garten, in der warmen Ostersonne.

— Ende —

💡 Gesprächsideen nach dem Vorlesen

  • Wie war dein Ostermorgen? Was hast du zuerst gemacht?
  • Welche Farbe hatte dein Lieblingsei?
  • Wo versteckt der Osterhase bei euch die Eier?
  • Was macht den Ostermorgen so besonders? Das Aufwachen, das Suchen oder die Familie?
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Häufig gestellte Fragen

Wovon handelt Emmas Ostermorgen?

Emma wacht am Ostermorgen auf und entdeckt im Garten wunderschöne Überraschungen. Die Geschichte fängt die Magie des Ostermorgens ein – das Staunen über bunte Eier, die Freude am Suchen und die Dankbarkeit für die kleinen Wunder.

Wie lange dauert es, die Geschichte vorzulesen?

Die Vorlesezeit beträgt etwa 5 Minuten. Die Geschichte eignet sich besonders gut als Vorlesegeschichte am Ostermorgen – zum Beispiel beim Frühstück vor der großen Eiersuche.

Ist die Geschichte für Mädchen und Jungen geeignet?

Ja! Auch wenn die Hauptfigur Emma heißt, geht es um das universelle Gefühl des Staunens und der Osterfreude. Die Geschichte spricht alle Kinder an, die sich auf Ostern freuen.